Twilight


Catherine Hardwicke



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BENUTZER KOMMENTAR BEWERTUNG
susanknabe Falls Ihr meine enthusiastische Rezension der Twilight Buchreihe von letzter Woche gelesen habt, wird dieser Kommentar ein starker Kontrast dazu sein. WAS FUER EINE ENTTAEUSCHUNG!
Ich weiss nicht, wie die Millionen anderer Fans, zu denen ich mich ob ihres jungen Alters nicht gesellen moechte, das sehen, aber im Buch Twilight ging es nicht darum, dass etwas passierte, dann dies, dann jenes, und dann geschah noch was. Das waere lediglich ein sehr flacher und uninteressanter Bericht. Doch genau so war der Film. Der Zauber des Buches lag in der Fuelle der Emotionen, der innerlichen Verwirrtheit und der Intensitaet der Gefuehle, die Bella zum ersten Mal in ihrem Leben empfand. Die weiblichen Kreaturen, die das Buch lasen, waren heimlich in Edward verliebt. Den gebildeten, stilvollen, aufmerksamen Vampir, dessen Haltung, Grazie, Weisheit und Moral neben seiner vollen und kraftvollen Hingabe zu Bella und seinem tiefen Beduerfnis, sie zu schuetzen uns davon schwaermen liessen, einen Mann zu finden, der auch nur annaehernd so vollkommen ist. Bella ist auch von seiner aeusseren Schoenheit, Anmut und Haltung mitgerissen. Und das ist der erste Punkt, der mich in diesem Film so wuetend gemacht hat: Robert Pattinson, der aus irgendeinem Grunde auserwaehlt wurde, Edward zu spielen, hat keine einzige dieser Qualitaeten. Aber auch wirklich keine! Wie kann jemand, der vor ueber 100 Jahren menschlich geboren wurde, und seitdem so viel erlebt und gelernt hat, jetzt ploetzlich so belanglos erscheinen? Er laeuft wie ein Idiot, hat nicht das geringste an Stolz und Grazie oder Weisheit, Anmut oder Tiefe.
Bella, hingegen, war mit Kristen Stewart sehr gut besetzt.
Und der zweite Punkt meiner Kritik: Die Regie. Das Weib von Hardwicke hat ein wunderschoenes, 3-dimensionales buntes Glitzern genommen, und es in eine Strichfigur verwandelt. Der Film hat keine Tiefe, keine Dynamik, keine Perspektive, und zeigt uns die Beweggruende hinter den Taten und Entscheidungen der Hauptcharakteren nicht.
Ich weiss, dadurch, dass ich die Buecher gelesen hatte, bevor ich den Film sah, war ich voreingenommen und mir war bewusst, dass mich der Film enttaeuschen wuerde, da das Buch so gut war, dass ich es gleich zwei mal las. Aber dennoch kann ich das Gefuehl nicht loswerden, dass der Streifen einfach ein erbaermliches Aneinanderreihen von Szenen war, die wichtig erschienen. Ich bin mir auch dessen bewusst, dass nicht jeder Film 3 Stunden dauern kann, aber man kann mit guter Regie einfach viel mehr rueber bringen, als was Hardwicke uns vorgesetzt hat.
Ich war den ganzen Abend stinkig darueber, wie dieser Film vermasselt wurde. Am liebsten wuerde ich ihn noch mal drehen, als Regisseurin, mit Kristen in der Hauptrolle, aber definitiv einem geeigneteren Edward. Der Film waere ein langes Gedicht, Poesie, die visuelle Version des Buches. So haette es sein sollen!
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